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Die Senne

Ein Raum aus Sand und Vielfalt

© Dave Lubek

Die Senne ist der größte unzerschnittene Lebensraum im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen. Weite Heideflächen, offene Sandböden, lichte Wälder und stille Bachtäler prägen eine Landschaft von eigener Prägung – offen, nährstoffarm und von einer stillen Vielfalt getragen. Gerade die Nährstoffarmut ist hier kein Mangel, sondern eine Stärke. Sie schafft Lebensräume wie Heiden und Sandmagerrasen, die vielerorts verschwunden sind und in der Senne noch zusammenhängend vorkommen. Über Jahrtausende haben Wind, Wasser und Eis diesen Raum geformt. 

Zugleich ist die Senne ein Landschaftsraum mit Geschichte: lange abgeschirmt, kaum zerschnitten, geprägt von Nutzung und Zurückhaltung zugleich. Diese Zurückhaltung hat an vielen Stellen dazu beigetragen, dass Offenland erhalten blieb, statt schnell wieder zu verschwinden. Für den Naturschutz ist das ein seltenes Fundament, weil offene und halboffene Lebensräume heute oft die ersten sind, die verloren gehen. So konnte sich hier eine Offenlandschaft erhalten, die in dieser Ausdehnung und Geschlossenheit selten geworden ist. Zur Offenheit treten Moore und Feuchtgebiete, die in der Senne wertvolle Rückzugsräume bilden. Gerade für Amphibien und viele an Wasser gebundene Arten sind diese Bereiche von besonderer Bedeutung.

Die folgenden Seiten widmen sich den Besonderheiten der Senne, ihren prägenden Landschaftselementen und Lebensräumen – vom Sand als Grundlage über das offene Land bis zu Wäldern und Wasseradern, die diesen Raum gliedern und verbinden. Dabei ist die Senne kein isolierter Raum. Sandbewegungen und Wasserläufe verbinden sie mit den angrenzenden Landschaften und machen sichtbar, wie eng die Naturräume in Ostwestfalen Lippe miteinander verwoben sind.